Im Kardamomwald findet der Leopard noch einen intakten Lebensraum.


Mönche markieren Bäume im Areng-Tal zu ihrem Schutz. Sie sind in Kambodscha hoch angesehen und wollen diesen Respekt auf die Baumriesen übertragen.


Das seltene Siamkrokodil des Areng-Flusses ist vom Aussterben bedroht, wenn der Staudamm gebaut wird.


Kambodscha: Der Kardamomwald wird nicht im Stausee versinken!

Erfolg von Naturschützern, Mönchen und Kindern des Areng-Tales

Die erst 2012 gegründete NGO „Mother Nature“ konnte als sog. „Grass-root“-Bewegung bereits wichtige Erfolge im Naturschutz erzielen: Sie verhinderte, u.a. mit unserer Hilfe, dass der Areng-Fluss durch einen Staudamm zerstört wird und in seinem See rund 20.000 Hektar des Kardamomwaldes versinken.

In den Weiten der Kardamomwälder leben Ureinwohner in Harmonie mit seltenen Tieren wie dem Nebelparder, Leoparden, Waldelefanten und Siamkrokodil. Die Idylle war in Gefahr: Am Areng-Fluss wären beinahe 20.000 Hektar des Waldes in einem Stausee versunken. Nachdem die Umweltschützer insgesamt drei Mal Baufirmen zur Aufgabe des Projektes gezwungen hatten, wurden die Pläne endgültig auf Eis gelegt. Erreicht hatte Mother Nature dies durch breite Allianz aus Naturschützern, Mönchen, Fischern, Bauern, Studenten und Kindern des Areng-Tals sowie einer guten Öffentlichkeitsarbeit.

Auch großflächige Sandentnahmen für den Export überwiegend nach Singapur konnte Mother Nature teilweise verhindern. Die NGO kämpft weiter für den Erhalt ihrer natürlichen Heimat in einem politisch schwierigen, teils gefährlichen Umfeld gegen die Interessen bestimmter Konzerne und Politiker.

Weitere Informationen
www.mothernaturecambodia.org
www.rainforest-rescue.org

 


So muss es bleiben: Regenwald bis zum Horizont.

  zurück

 


©2011 Manfred-Hermsen-Stiftung, Bremen | Impressum | Home | |