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Veranstaltungstipp: 22.4. TU Graz: Technische Unternehmen auf dem Prüfstand    

Im Spannungsfeld von Gewinnmaximierung und ökosozialer Verantwortung

Donnerstag, 22. April 2010 um 19:00 Uhr
TU Graz, Neue Technik, Steyrergasse 30
Erdgeschoß, Hörsaal BE01

Trotz selbst postulierter globaler Verantwortung werden weltweit agierende Unternehmen immer wieder zur Zielscheibe von Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen.

Als prominentes Grazer Beispiel befindet sich auch die börsennotierte Andritz AG an der Front der medialen Aufmerksamkeit. Der in Österreich mit Nachhaltigkeits-Preisen ausgezeichnete Konzern mit mehr als 13 000 MitarbeiterInnen und einem Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro (2009) kommt in die Lage, sich als Mitspieler in hoch umstrittenen Großprojekten in Brasilien, der Türkei und Tasmanien rechtfertigen zu müssen.

Genügt es für österreichische Unternehmen, sich an oft unzureichende Gesetze und Umweltauflagen in den Projektländern zu halten? Welche Verantwortung tragen die Lieferanten bei internationalen Projekten? Diese Fragen sollen Anhand des Beispiels Andritz AG erörtert und diskutiert werden. Ein internationales Podium mit Betroffenen und VertreterInnen von NGOs erklärt die Thematik aus ihrer Sicht, wirft Fragen auf und schildert Folgen und Probleme. Das Publikum ist aufgefordert, sich am Diskurs zu beteiligen.

Diskussionsgäste:

Thomas Wenidoppler  ECA-Watch (zu Ilisu, Türkei)

Herbert Wasserbauer  DKA - Dreikönigsaktion(zu BeloMonte, Brasilien)

Tom Millen  Wilderness Society (aus Tasmanien - auf englisch)

-> Flyer zur Veranstaltung