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Ansichtssache

18.03.2009: Beeinflussung der öffentlichen Meinung    

Gegen Staudämme protestiert - abgeführt - abgeschoben - zwei Jahre  Einreiseverbot!
Weil sie mit einem Banner "No Risky Dams!" auf dem Weltwasserforum in  Istanbul protestierten, wurden Ann-Kathrin Schneider und Payal Parekh  von der NGO "International Rivers" umgehend abgeschoben und mit einem  zweijährigen Einreiseverbot in die Türkei belegt. Die offizielle  Begründung der Türkei für diesen äußerst harten Schritt: Beeinflussung  der öffentlichen Meinung.
Das Forum steht unter dem Motto: "Gräben überbrücken".

"Damit sollen die Kritiker von Ilisu und anderen Staudämmen mundtot  gemacht werden. Doch die Aktion hat das Gegenteil erreicht, mehr und  mehr Menschen erkennen, dass die Türkei ein unzuverlässiger Partner  ist, der viel verspricht und wenig hält", so Ulrich Eichelmann von ECA  Watch, zur Zeit in Istanbul.

"No risky dams": NGO-MitarbeiterInnen protestierten beim Weltwasserforum gegen den Bau des Ilisu-Staudamms und wurden dafür abgeschoben